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Es herrscht geschäftiges Treiben rund um das Seecafe in Gravenhorst. Trotz des leichten Nieselregens werden die Außenanlagen in Schuss gebracht, Laub, Unrat und Wildwuchs entfernt und 2.500 Blumenzwiebeln in die Erde gesteckt. „Wenn das Wetter mitspielt, dann werden rechtzeitig zur Eröffnung am 1. März die ersten Frühlingsblüher farbige Akzente in die Beete bringen! Dann sieht es draußen schon mal etwas freundlicher aus“, erklärt Kai Vinerius, der neue Betreiber des Seecafes und nimmt uns direkt mit auf die Reise durch das sich mitten im Umbau befindliche Restaurant.
Hier wird sich noch einiges ändern denn die alte Bestuhlung kommt raus, die ist durchgesessen und nicht mehr zweitgemäß. Cremefarbene Lederstühle und dunkle Holztische sorgen dann für ein modernes Ambiente und stellen einen schönen Kontrast zu den aufwändigen Deckenmalereien dar. „Wäre doch schade die einfach überzustreichen!“ Den Barbereich wird er im Großen und Ganzen so lassen wie er ist, nur sein Barmann; der wird mit weißem Hemd, schwarzer Wester und Fliege die Gäste bewirten – das soll aber nicht aufgesetzt wirken oder gar abschrecken, „das ist stilecht“ erklärt er. Insgesamt setzt Vinerius auf gut ausgebildetes, freundliches und motiviertes Personal das er selbst schulen wird. „Wohlfühlen fängt schon beim Betreten des Restaurants an. Eine Servicekraft wird den Gast begrüßen, sich vorstellen und bis an den Tisch geleiten. Bei uns soll sich keiner einen Tisch suchen müssen! Zu Gast bei Freunden ist unser Thema, schon vom ersten Moment an.“, stellt der quirlige Gastronom sein Konzept vor. Auch mit der geplanten Speisekarte wird er niemanden „erschlagen“. Übersichtlich, international und lecker sind hier seine Schlagworte. Sprachst und eilt in den Saal. Hier plant er Partys für die Generation 40+. Es sollen unter anderem DJs im Stil der 1970er Jahre auflegen, Tanzkapellen spielen, so dass auch einmal Standarttänze getanzt werden können und eine Kinderdisco während der Sonntagsbruches stattfinden. „Da wird dann eine extra Betreuung angeboten. Dann können die Eltern auch mal in Ruhe frühstücken während die Kinder beschäftigt sind “, so eine seiner vielen Ideen. Auf der ehemaligen Kegelbahn im Keller wird es einen gut 100 Quadratmeter großen Wein- und Spezialitäten-Handel geben, der von Heinrich Etgeton aus Bevergern unter dem Namen MotusVino betrieben wird. Sie finden dort Genussspezialitäten aus aller Welt. „Es soll zum stöbern einladen, jeder kann einfach mal entdecken und neue Produkte probieren“, so Heinrich Etgeton.
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Autor: Petra Wall Eingestellt am: 7. Februar 2012, 11:30 Uhr Eingestellt unter: Porträt (Anzeige) |
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| Abgedruckt in: Hörsteler Stadtmagazin, Ausgabe 92 Alle Artikel aus dieser Ausgabe |
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